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Naturpark-Tor Stadtpark - Eisenach

Naturpark-Tor

Naturpark-Weg

Weitere Wanderwege

Interessante Orte (POI)

 

Die Naturpark-Tore ergänzen die Wanderinfrastruktur im Naturpark Thüringer Wald und sind über das gesamte Naturparkgebiet verteilt. Sie markieren die Einstiegsorte in die typischen Landschaften des Naturparks und bieten Wandernden einen klar erkennbaren Startpunkt für ihre Touren. Mit ihrem einheitlichen Erscheinungsbild – bestehend aus einer Naturpark-Infohütte, einem Holzportal und häufig einer Trockentoilette – sind sie an ausgewählten Wanderparkplätzen entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald zu finden. Von hier aus starten die Naturpark-Wege, die als gut ausgeschilderte und gepflegte Rundwanderwege den Charakter des Thüringer Waldes erlebbar machen.

 

Koordinaten

DD50.969680, 10.335572
GMS50°58'10.8"N 10°20'08.1"E
UTM32U 593775 5647302
w3w///rundfunk.abkühlen.kauften

 

Naturpark-Wege

Die Naturpark-Wege laden dazu ein, den Naturpark Thüringer Wald auf abwechslungsreichen Wanderungen zu entdecken. Über das gesamte Naturparkgebiet verteilt, bieten sie passende Touren für Genießer, Familien und ambitionierte Wanderfreunde gleichermaßen. Die Wege führen durch beeindruckende Landschaften – über die Höhen des Thüringer Waldes, durch stille Täler und hinein in die reizvollen Vorländer des Thüringer Waldes und Thüringer Schiefergebirges. Unterwegs warten spannende Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt, geologische Besonderheiten sowie in die Geschichte und Traditionen der Region. Auch altes Handwerk, historische Siedlungsformen und die enge Verbindung der Menschen zur Natur werden erlebbar. Startpunkte der Touren sind die Naturpark-Tore. Dank der gut sichtbaren Markierung (häufig mit der Arnika – der Symbolpflanze des Naturparks ) lassen sich die Wege leicht entdecken und sicher erkunden.

Naturpark-Weg Dr. Gottlob König

Länge: 10,9 km
Wanderzeit: ca. 3:15 Stunden
Anstieg: 331 m

Der rund 11 Kilometer lange Naturpark-Weg „Dr. Gottlob König“ verbindet beeindruckende Naturerlebnisse mit spannenden Einblicken in die Geschichte der Region. Entlang des Rundwanderwegs eröffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den Thüringer Wald und die Wartburg.

Benannt ist der Weg nach Dr. Gottlob König (1779–1849), einem bedeutenden Forstwissenschaftler und Mitbegründer der modernen Forstwirtschaft. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts setzte er sich dafür ein, die Naturschönheiten rund um Eisenach für die Menschen erlebbar zu machen. Sein Ziel war es, Natur bewusst wahrzunehmen und ihre besondere Wirkung zu genießen.

Die Wanderung beginnt am Naturpark-Tor am Ende der Bornstraße. Von dort führt der Weg vorbei am Burschenschaftsdenkmal und dem Louise-Bornemann-Denkmal über die historische Weinstraße bis zum Großen Drachenstein. Weiter geht es durch die eindrucksvolle Landgrafenschlucht zum Denkmal für Dr. Gottlob König. Über die Wichmann-Promenade, den Prinzenteich und den Panoramaweg gelangen Besucher schließlich zurück zum Ausgangspunkt.

 

Weitere Wanderwege

 

 

Interessante Orte (POI)

Bachhaus, Eisenach (c) André Nestler

Burschenschaftsdenkmal, Eisenach (c) Lisa Schmidt

Bachhaus, Eisenach

Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach geboren. Zehn Jahre wuchs er hier auf, erhielt den ersten Musikunterricht und sang im Schulchor und in der Georgenkirche. 1907 eröffnete die Neue Bachgesellschaft das Bachhaus Eisenach als erstes 
Bach-Museum. Es erhielt den Auftrag „alles das zu sammeln und aufzubewahren, was Johann Sebastian Bach und sein Lebenswerk angeht“. Heute ist das Bachhaus eines der größten Musikermuseen in Deutschland. In jeder Stunde gibt es ein kleines Konzert auf fünf barocken Tasteninstrumenten. Installationen wie das „Begehbare Musikstück“ machen Bachs Musik zum Erlebnis. Nach dem Besuch der Ausstellung lädt der denkmalgeschützte Garten zum Verweilen ein.

 

Weitere Informationen unter:
www.bachhaus.de

Burschenschaftsdenkmal, Eisenach

Auf einer Anhöhe über den Dächern des Eisenacher Villenviertels thront das Burschenschaftsdenkmal. Das monumentale, 33 Meter hohe Bauwerk erinnert an das Wartburgfest der Burschenschaften 1817 und ist zugleich ein Ehrenmal für die im deutsch-französischen Krieg gefallenen Burschenschafter. Frühen griechischen Grabbauten nachempfunden und mit germanischen Elementen kombiniert, überrascht das Denkmal im Inneren mit einem imposanten, goldverzierten Deckengemälde, Fensterglaskunst und einer reichen steinplastischen Ausstattung. Sechs Balkone bieten einen berauschenden Panoramablick auf den Thüringer Wald, die Hörselberge, Eisenach und die Wartburg.

 

Weitere Informationen unter:
www.eisenach.info

Marienglashöhle, Friedrichroda

Marienglashöhle, Friedrichroda

Die einstige Gipslagerstätte wurde 1778 entdeckt und bis 1903 abgebaut. Heute ist sie als Schauhöhle begehbar. Im 110 m langen Eingangsstollen beginnt die ­Führ­ung bei ganzjährig 8-10 °C. Die geologischen ­Fenster in den Stollenwänden ermöglichen Einblicke in die Erdgeschichte. Man passiert auf der oberen Sohle einen künstlichen Wasserfall und den Erweiterungsstollen und gelangt dann auf der unteren Sohle in die Kristallgrotte, eine der größten und schönsten ihrer Art in Europa. Hier findet man Gipskristalle von bis zu 90 cm Länge. Der Höhlensee bietet reizvolle Wasserspiegelungen.
Im Geo-Info-Zentrum an der Marienglashöhle erfährt man zudem Wissenswertes zum UNESCO Global Geopark Inselsberg-Drei Gleichen.

 

Weitere Informationen unter:
www.marienglashoehle-friedrichroda.de

Schloss und Park Wilhelmsthal

Schloss und Park Wilhelmsthal, Gerstungen

Inmitten des Thüringer Waldes befindet sich die einsam gelegene Schloss- und Parkanlage Wilhelmsthal. Die einstige Sommerresidenz des Hofes von Sachsen-Weimar- Eisenach und Sachsen-Weimar besteht aus barocken und klassizistischen Pavillons, die entlang einer Prachtstraße angeordnet sind. Seit dem frühen 18. Jahrhundert prägt auch die Anstauung des vorbeifließenden
Baches Elte zu einem See das Erscheinungsbild des Schloss-Garten-Ensembles Wilhelmsthal. Hier befindet sich der älteste freistehende Konzertsaal Europas, der als Uraufführungsstätte von Werken des Komponisten Georg Philipp Telemann bekannt ist. Der heutige Schlosspark erfuhr nach Plänen von Hermann Fürst von Pückler-Muskau im 19. Jahrhundert seine letzte Umgestaltung, welche die Besucher heute nach umfassender Überarbeitung des Parks wieder bestaunen können.
 

Weitere Informationen unter:
www.thueringerschloesser.de

 

 

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