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Naturpark-Tor Hörschel - Eisenach

Naturpark-Tor

Naturpark-Weg

Weitere Wanderwege

Interessante Orte (POI)

 

Die Naturpark-Tore ergänzen die Wanderinfrastruktur im Naturpark Thüringer Wald und sind über das gesamte Naturparkgebiet verteilt. Sie markieren die Einstiegsorte in die typischen Landschaften des Naturparks und bieten Wandernden einen klar erkennbaren Startpunkt für ihre Touren. Mit ihrem einheitlichen Erscheinungsbild – bestehend aus einer Naturpark-Infohütte, einem Holzportal und häufig einer Trockentoilette – sind sie an ausgewählten Wanderparkplätzen entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald zu finden. Von hier aus starten die Naturpark-Wege, die als gut ausgeschilderte und gepflegte Rundwanderwege den Charakter des Thüringer Waldes erlebbar machen.

 

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

 

Anfahrt

 

Parken

Ein Parkplatz ist direkt vor Ort vorhanden. 

Koordinaten

 

DD51.007405, 10.230269
GMS51°00'26.7"N 10°13'49.0"E
UTM32U 586312 5651368
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Naturpark-Wege

Die Naturpark-Wege laden dazu ein, den Naturpark Thüringer Wald auf abwechslungsreichen Wanderungen zu entdecken. Über das gesamte Naturparkgebiet verteilt, bieten sie passende Touren für Genießer, Familien und ambitionierte Wanderfreunde gleichermaßen. Die Wege führen durch beeindruckende Landschaften – über die Höhen des Thüringer Waldes, durch stille Täler und hinein in die reizvollen Vorländer des Thüringer Waldes und Thüringer Schiefergebirges. Unterwegs warten spannende Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt, geologische Besonderheiten sowie in die Geschichte und Traditionen der Region. Auch altes Handwerk, historische Siedlungsformen und die enge Verbindung der Menschen zur Natur werden erlebbar. Startpunkte der Touren sind die Naturpark-Tore. Dank der gut sichtbaren Markierung (häufig mit der Arnika – der Symbolpflanze des Naturparks ) lassen sich die Wege leicht entdecken und sicher erkunden.

Naturpark-Weg Kupferberg

Länge: 11,1 km
Wanderzeit: ca. 2:55 Stunden
Anstieg: 179 m

Der Naturpark-Weg Kupferberg beginnt am Naturpark-Tor in Hörschel. Alternativ ist ein Einstieg auch in Stedtfeld am Parkplatz, Rast- und Infopunkt Kupferhütte möglich. Der als Rundwanderweg angelegte Weg verbindet den Rennsteig mit dem Stedtfelder Bergbaulehrpfad und ist durchgehend mit dem Symbol „Hammer und Schlägel“ markiert.

Vom Naturpark-Tor führt der Weg zunächst auf dem Rennsteig bergauf über den Kupferberg. Mit jedem gewonnenen Höhenmeter eröffnen sich reizvolle Ausblicke ins Werratal. Eine kurze Rast bietet sich am Heimatblick sowie an der Schutzhütte auf dem Großen Eichelberg an. Anschließend durchquert der Höhenweg einen lichten Laubwald. Der Rennsteig ist für seine historischen Grenzsteine und Orte wie den Franzosenfelsen bekannt. Rastpunkte wie am „Flüchtigen Hirsch“ sorgen für Abwechslung.

Nach etwas mehr als 4 Kilometern verlässt der Weg den Rennsteig und führt zum Wartburgblick. Am Aussichtspunkt weitet sich der Blick über den Thüringer Wald bis hin zur Wartburg. 
Beim darauffolgenden Abstieg in Richtung Stedtfeld laden geologische und heimatgeschichtliche Stationen dazu ein, die Spuren des mittelalterlichen Kupferbergbaus zu entdecken. Entlang des Weges werden Stollen, Schächte und ein angedeutetes Gerinne sichtbar. Schutzhütten mit Sitzgelegenheiten bieten unterwegs Gelegenheit zum Verweilen und Innehalten. Besonders einladend ist der Rastpunkt am Pochteich.

An der Kupferhütte nahe Stedtfeld wendet sich der Naturpark-Weg schließlich nach Westen und führt entlang der Hörsel zurück nach Hörschel. 

 

Weitere Wanderwege

 

 

Interessante Orte (POI)

Wartburg

Wartburg, Eisenach

Hoch über Eisenach erhebt sich die Wartburg als eine der bedeutendsten historischen Stätten Deutschlands. Die Burg wurde 1999 als erste deutsche Burg in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen und steht exemplarisch für nahezu tausend Jahre deutscher Geschichte, Architektur und Kultur. Ihre besondere Bekanntheit verdankt sie vor allem ihrer Rolle als Wirkungsort Martin Luthers. Darüber hinaus war die Wartburg über Jahrhunderte Schauplatz höfischen Lebens und politischer Geschichte. 

Zu sehen sind eindrucksvolle Bauwerke aus verschiedenen Epochen, allen voran der romanische Palas mit dem Festsaal. Historische Wohnräume, Innenhöfe, Wehrgänge, der Bergfried sowie die Lutherstube vermitteln anschaulich die Entwicklung der Burg. Ergänzt wird der Rundgang durch museale Sammlungen. Diese umfassen Kunstwerke und Alltagsobjekte des Hoch- und Spätmittelalters sowie bedeutende Exponate aus unterschiedlichen Epochen der Wartburg-Geschichte.
 

Weitere Informationen unter:
www.wartburg.de

Schloss und Park Wilhelmsthal

Schloss und Park Wilhelmsthal, Gerstungen

Inmitten des Thüringer Waldes befindet sich die einsam gelegene Schloss- und Parkanlage Wilhelmsthal. Die einstige Sommerresidenz des Hofes von Sachsen-Weimar- Eisenach und Sachsen-Weimar besteht aus barocken und klassizistischen Pavillons, die entlang einer Prachtstraße angeordnet sind. Seit dem frühen 18. Jahrhundert prägt auch die Anstauung des vorbeifließenden
Baches Elte zu einem See das Erscheinungsbild des Schloss-Garten-Ensembles Wilhelmsthal. Hier befindet sich der älteste freistehende Konzertsaal Europas, der als Uraufführungsstätte von Werken des Komponisten Georg Philipp Telemann bekannt ist. Der heutige Schlosspark erfuhr nach Plänen von Hermann Fürst von Pückler-Muskau im 19. Jahrhundert seine letzte Umgestaltung, welche die Besucher heute nach umfassender Überarbeitung des Parks wieder bestaunen können.
 

Weitere Informationen unter:
www.thueringerschloesser.de

Brandenburg Lauchröden

Brandenburg, Lauchröden

Die Brandenburg bei Lauchröden gehört zu den größten Doppelburganlagen Mitteldeutschlands. Die Hauptbauzeit der markanten Burg fällt in das 13. bis 15. Jahrhundert. Heute sind von dieser zwar nur noch Ruinen erhalten, im Museum bekommen Besucher jedoch noch Einblick in das Schaffen des Waffenschmiedes der Brandenburg und Informationen zur Burggeschichte. Ein Rundgang im Außenbereich vermittelt zudem Eindrücke zur Baugeschichte und zum Wandel im Wehrbau und der Wehrtechnik. Von den mächtigen Mauern eröffnet sich auf einer Aussichtsplattform den Besuchern ein herrlicher Ausblick hinab ins Tal der Werra und hinauf zu den Höhen des Rennsteigs.

 

Das Museum ist von Anfang April bis Ende September jeweils sonntags von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
 

Weitere Informationen unter:
www.thueringerschloesser.de

Grünes Band

Nationales Naturmonument Grünes Band 

Der Eiserne Vorhang teilte Europa bis zum Jahr 1989 auf einer Länge von über 12.500 Kilometern. Im Schatten dieser Grenze entwickelte sich ein monumentales Naturdenkmal - das Grüne Band Europa. Der Grenzstreifen wurde zum Refugium für seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere. Die ehemalige innerdeutsche Grenze verbindet heute neun Bundesländer und wurde in Thüringen als Nationales Naturmonument ausgewiesen. Mit einer Länge von 763 Kilometern hat Thüringen den mit Abstand größten Anteil in Deutschland. Im Jahr 2018 hat die Stiftung Naturschutz die Trägerschaft für dieses Schutzgebiet übernommen und bietet seitdem Führungen an.
 

Weitere Informationen unter:
www.stiftung-naturschutz-thueringen.de

 

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