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Naturpark-Tor Bocksebene - Haselbach - Sonneberg

Naturpark-Tor

Naturpark-Weg

Weitere Wanderwege

Interessante Orte (POI)

 

Die Naturpark-Tore ergänzen die Wanderinfrastruktur im Naturpark Thüringer Wald und sind über das gesamte Naturparkgebiet verteilt. Sie markieren die Einstiegsorte in die typischen Landschaften des Naturparks und bieten Wandernden einen klar erkennbaren Startpunkt für ihre Touren. Mit ihrem einheitlichen Erscheinungsbild – bestehend aus einer Naturpark-Infohütte, einem Holzportal und häufig einer Trockentoilette – sind sie an ausgewählten Wanderparkplätzen entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald zu finden. Von hier aus starten die Naturpark-Wege, die als gut ausgeschilderte und gepflegte Rundwanderwege den Charakter des Thüringer Waldes erlebbar machen.

 

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn ist eine Anreise über Sonneberg zum Bahnhof Steinach möglich. Busse fahren regelmäßig von Sonneberg.

Anfahrt

Haselbach ist mit dem PKW gut ereichbar. Über die Autobahn 73 folgt man an der Anschlussstelle Neustadt bei Coburg der Beschilderung nach Sonneberg und dort Richtung Steinach. In Blechhammer nach Nordosten abbiegen und der Beschilderung Haselbach folgen.

Parken

In Haselbach stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Koordinaten

 

DD50.455928, 11.192740
GMS50°27'21.3"N 11°11'33.9"E
UTM32U 655649 5591622
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Naturpark-Wege

Die Naturpark-Wege laden dazu ein, den Naturpark Thüringer Wald auf abwechslungsreichen Wanderungen zu entdecken. Über das gesamte Naturparkgebiet verteilt, bieten sie passende Touren für Genießer, Familien und ambitionierte Wanderfreunde gleichermaßen. Die Wege führen durch beeindruckende Landschaften – über die Höhen des Thüringer Waldes, durch stille Täler und hinein in die reizvollen Vorländer des Thüringer Waldes und Thüringer Schiefergebirges. Unterwegs warten spannende Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt, geologische Besonderheiten sowie in die Geschichte und Traditionen der Region. Auch altes Handwerk, historische Siedlungsformen und die enge Verbindung der Menschen zur Natur werden erlebbar. Startpunkte der Touren sind die Naturpark-Tore. Dank der gut sichtbaren Markierung (häufig mit der Arnika – der Symbolpflanze des Naturparks ) lassen sich die Wege leicht entdecken und sicher erkunden.

Naturpark-Weg Haselbach

Länge: 14,3 km
Wanderzeit: ca. 3:50 Stunden
Anstieg: 313 m

Die abwechslungsreiche Tour führt von Frühjahr bis Herbst durch blühende Bergwiesen und Trockenrasen mit zahlreichen Wildkräutern und Beeren bis zum Kickelhahn im Frankenwald. Auf halber Strecke bietet der Aussichtspunkt „Haselbachblick“ einen eindrucksvollen Blick auf die sogenannte „Steinacher Flexur“, die Grenze zwischen Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald. Anschließend geht es sanft bergab über den Gesundbrunnen – eine liebevoll gepflegte Kneipp-Anlage des Thüringer-Wald-Vereins Steinach – weiter zur Salzlecke. Der Flurname weist auf alte Salzstellen für Wild- und Haustiere hin. Der Weg folgt dem Großen Bärenbach durch den Rögitzgrund mit besonders geschützten Flächen (FFH-Gebiet, FND, Urwaldrelikte, Berg- und Feuchtwiesen). Vorbei an kleinen Steinbrüchen mit geologischem und bergbaulichem Bezug erreicht man den südlichen Rand von Haselbach und das Wald-Naturschutzgebiet mit seltener Flora und Fauna. Ein steiler Anstieg führt zur Viehrruhe, nahe dem Fohlenhaus – beides historische Rastplätze für Hirten und Vieh auf den sogenannten „Geräumen“, den Hochalmen des Frankenwaldes. Weiter geht es über die Riedelhochfläche zur Gänseebene, die ebenfalls als Rastplatz ausgebaut wurde. Diese typischen, nord-süd-ausgerichteten Höhenzüge des Frankenwaldes entstehen durch Flüsse, die das Plateau zerschneiden. Nach einem steilen Abstieg nach Marienthal trifft man erneut auf die Steinacher Flexur, diesmal in Form eines langgestreckten Tals von Nordwest nach Südost. Der letzte Abschnitt zwischen Marienthal, Gänseebene und Giftiggrund zeugt vom einstigen Eisenerzbergbau der Region. Am „Naturpark-Tor“ im FFH-Gebiet „Bergwiesen im Sonneberger Oberland“ beginnt der Rückweg über die Bocksebene mit Naturpark-Informationshütten – ideal, um sich über Landschaft, Geologie und Naturpark-Weg zu informieren

 

Wanderwege in der Region

 

 

Interessante Orte (POI)

Deutsches-Spielzeugmuseum

​​Deutsches Spielzeugmuseum, Sonneberg

Sonneberg zählte zu den größten Zentren der Spielzeug­produktion, die es je gegeben hat. Das 1901 als Schausammlung gegründete Deutsche Spielzeug­museum erinnert an den Ruhm der einstigen Weltspielwarenstadt. Mit über 6000 Exponaten führt es Besucher auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Spielzeugs. Im Erweiterungsbau erwartet die Besucher ein unvergess­liches Erlebnis - die „Thüringer Kirmes“ - jene Schaugruppe, die auf der Weltausstellung 1910 in Brüssel einen „Grand Prix“ ­gewann. Das Panorama mit 67 zum Teil lebensgroßen Figuren wird halbstündlich mit ­einer Klanginstallation präsentiert. Hier wird Spielzeug­geschichte nicht nur gezeigt, sondern ­erlebt. Die Museumsrallye schickt kleine Entdecker auf eine span­nende Rätselrunde. Mit der richtigen Lösung hat man die Chance, bei der Auslosung am Ende des Jahres einen von 10 Preisen zu gewinnen.

 

Weitere Informationen unter:

www.deutschesspielzeugmuseum.de

Gelände der Sternwarte Sonneberg mit SkyPole II

Sternwarte Sonneberg mit Astronomiemuseum

Das Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg ist ein lebendiges, innovatives und offenes Museum. Astronomische Themen sowie die Geschichte der Sternwarte Sonneberg werden den Besuchern zeitgemäß und mit allen Sinnen vermittelt. Gleichzeitig soll dadurch das allgemeine Verständnis für die Bedeutung der Astronomie und die historische Bedeutung der Sternwarte Sonneberg gefördert werden. Ein breitgefächertes Angebot von Ausstellungen, Führungen, museumspädagogischen Programmen und weiteren Veranstaltungen bieten abwechslungsreiche Einblicke. 

 

Weitere Informationen unter: 

www.astronomiemuseum.de  

Görsdorfer Heide KW Schild

​​​​​​Nationales Naturmonument 
Grünes Band Thüringen

Der Eiserne Vorhang teilte bis zum Jahr 1989 Europa auf einer Länge von über 12.500 Kilometern. Im Schatten dieser Grenze entwickelte sich ein monumentales Naturdenkmal - das Grüne Band Europa. Der Grenzstreifen wurde zum Refugium für seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere. Die ehemalige innerdeutsche Grenze verbindet heute neun Bundesländer und wurde in Thüringen als Nationales Naturmonument ausgewiesen. Mit einer Länge von 763 Kilometern hat Thüringen den mit Abstand größten Anteil in Deutschland. Im Jahr 2018 hat die Stiftung Naturschutz die Trägerschaft für dieses Schutzgebiet übernommen und bietet seitdem u.a. Führungen zwischen Eisfeld und Sonneberg an.

 

Weitere Informationen unter:
www.stiftung-naturschutz-thueringen.de

Haus der Natur Goldisthal

Haus der Natur, Goldisthal

Hier können Besucher die Natur im Oberen Schwarzatal durch eine multimediale Tagesreise in den Wald erleben. Die Ausstellung ist kindgerecht, vermittelt Umweltbildung auf spielerische Weise und wird von Hörstationen mit regionalen Sagen, Videos und Animationen begleitet. Im Sommer wird im Außenbereich des Museums zusätzlich Wissenswertes über die Nutzungsmöglichkeiten der Wasserkraft vermittelt. Für eine Kaffeepause empfiehlt sich die historische Wirtsstube.
  

Weitere Informationen unter:
www.hausdernatur-goldisthal.de

 

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