Naturpark-Tor - Ida-Platz - Schalkau
Die Naturpark-Tore ergänzen die Wanderinfrastruktur im Naturpark Thüringer Wald und sind über das gesamte Naturparkgebiet verteilt. Sie markieren die Einstiegsorte in die typischen Landschaften des Naturparks und bieten Wandernden einen klar erkennbaren Startpunkt für ihre Touren. Mit ihrem einheitlichen Erscheinungsbild – bestehend aus einer Naturpark-Infohütte, einem Holzportal und häufig einer Trockentoilette – sind sie an ausgewählten Wanderparkplätzen entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald zu finden. Von hier aus starten die Naturpark-Wege, die als gut ausgeschilderte und gepflegte Rundwanderwege den Charakter des Thüringer Waldes erlebbar machen.
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Schalkau erreichen Sie mit den Zügen der SüdThüringenBahn aus Richtung Sonneberg. Nutzen Sie zur Anreiseplanung einfach diesen Link und ergänzen Sie noch gewünschten Reisezeitraum und Ihren Startpunkt:
Anfahrt
Von der A73 kommend Abfahrt 5 (Eisfeld-Nord) und dann weiter auf der B281 nach Süden bis hinter den 2. Kreisverkehr. Dort auf der B89 weiter Richtung Schalkau / Sonneberg. Mit dem Auto direkt bis zum Schießhaus.
Parken
Nutzen Sie die Parkmöglichen auf dem Schießhausplatz.
Koordinaten
| DD | 50.392785, 10.996741 |
| GMS | 50°23'34.0"N 10°59'48.3"E |
| UTM | 32U 641926 5584209 |
| w3w | ///kinn.erkannte.klasse |
Naturpark-Wege
Die Naturpark-Wege laden dazu ein, den Naturpark Thüringer Wald auf abwechslungsreichen Wanderungen zu entdecken. Über das gesamte Naturparkgebiet verteilt, bieten sie passende Touren für Genießer, Familien und ambitionierte Wanderfreunde gleichermaßen. Die Wege führen durch beeindruckende Landschaften – über die Höhen des Thüringer Waldes, durch stille Täler und hinein in die reizvollen Vorländer des Thüringer Waldes und Thüringer Schiefergebirges. Unterwegs warten spannende Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt, geologische Besonderheiten sowie in die Geschichte und Traditionen der Region. Auch altes Handwerk, historische Siedlungsformen und die enge Verbindung der Menschen zur Natur werden erlebbar. Startpunkte der Touren sind die Naturpark-Tore. Dank der gut sichtbaren Markierung (häufig mit der Arnika – der Symbolpflanze des Naturparks ) lassen sich die Wege leicht entdecken und sicher erkunden.
Naturpark-Weg um die Schaumburg
Länge: 3 km
Wanderzeit: ca. 1:45 Stunden
Anstieg: 98 m
Der Naturpark-Weg startet am Naturpark-Tor unterhalb des Ida-Platzes. Am Fuße des Schaumberges führt er danach zur denkmalgeschützten „Zigeunereiche“. Dort lädt ein kleiner Rastplatz zum Verweilen ein, auf einer Schautafel lässt sich außerdem die Geschichte rund um den sagenumwobenen Baum erkunden. Der Weg schlängelt sich weiter um den Berg und bietet beeindruckende Einblicke in den malerischen Wald. Auf der Burg angekommen erwartet die Besucher ein atemberaubender Rundumblick auf das Schaumberger Land bis hin nach Oberfranken. Infotafeln verraten Wissenswertes über die Geschichte der Burg, zu der einst auch das ehemalige Kammergut, die „Domäne Schaumburg“ zählte. Inzwischen befinden sich dort verschiedene, zum Teil außergewöhnliche Übernachtungs-möglichkeiten – weitab vom städtischen Treiben. An einem weiteren Bodendenkmal, der sogenannten „Docke“, vorbei, führt der Weg dann bergab wieder hinein in den Wald und über eine Treppe schließlich zurück zum Ausgangspunkt, dem Ida-Platz.
Interessante Orte (POI)

Ruine Schaumburg, Schalkau
Auf dem Berg, auf dem sich einst eine imposante Burg befand, erwartet die Besucher heute deren Ruine. Eine erste Höhenburg wurde vermutlich um das Jahr 1150 durch Hermann von Wohlsbach aus dem Hause Sterker erbaut. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde sie unter Wilwolt von Schaumberg zur modernen Veste ausgebaut und überstand in der Folgezeit viele Krisen und Kriege. Im 30-jährigen Krieg wurde sie vollständig zerstört. Seit 1990 kümmern sich engagierte Bürgerinnen und Bürger um den Erhalt der Burgruine, auf Anfrage bietet der Schaumburg-Verein Schalkau Führungen an. Jedes Jahr im Juni lockt zudem das Schaumburgfest mit seinem Mittelalterspektakel und Ritterspielen zahlreiche Gäste nach Schalkau auf die Ruine Schaumburg.
Weitere Informationen unter:
www.schaumburgverein-schalkau.de

Nationales Naturmonument Grünes Band Thüringen
Der Eiserne Vorhang teilte bis zum Jahr 1989 Europa auf einer Länge von über 12.500 Kilometern. Im Schatten dieser Grenze entwickelte sich ein monumentales Naturdenkmal - das Grüne Band Europa. Der Grenzstreifen wurde zum Refugium für seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere. Die ehemalige innerdeutsche Grenze verbindet heute neun Bundesländer und wurde in Thüringen als Nationales Naturmonument ausgewiesen. Mit einer Länge von 763 Kilometern hat Thüringen den mit Abstand größten Anteil in Deutschland. Im Jahr 2018 hat die Stiftung Naturschutz die Trägerschaft für dieses Schutzgebiet übernommen und bietet seitdem u.a. Führungen zwischen Eisfeld und Sonneberg an.
Weitere Informationen unter:
www.stiftung-naturschutz-thueringen.de

Schloss Bertholdsburg, Schleusingen
Am Zusammenfluss der Erle und der Nahe, inmitten der mittelalterlichen Kleinstadt Schleusingen, erhebt sich das mächtige Schloss Bertholdsburg. Ab dem 13. Jahrhundert diente es den Grafen von Henneberg als Stammsitz und ist das älteste Residenzschloss Thüringens. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die wehrhafte Burg zu einem frühneuzeitlichen Schloss im Stil der Renaissance umgebaut. Heute befindet sich im Schloss das Naturhistorische Museum. Hier gibt's Natur und Geschichte pur: Minerale - Faszination in Form und Farbe. Auf den Spuren unserer Umwelt entdecken Besucher 300 Millionen Jahre Thüringen mit Sauriern, Haien, Hirsch und Birkhuhn, sowie die Burg- und Stadtgeschichte mit der Geschichte der Henneberger Residenz und Lebensweise in einer hennebergischen Kleinstadt. Der 40 Meter hohe Hauptturm gibt einen malerischen Blick auf die südlichen Ausläufer des Thüringer Waldes frei.
Weitere Informationen unter:
www.museum-schleusingen.de

Hennebergisches Museum, Kloster Veßra
Die Besucher tauchen im Hennebergischen Museum Kloster Veßra in historische Welten ein. Sie entdecken die romanische Klosteranlage, erkunden die Fachwerkarchitektur der Region und erleben die Technik(en) der Landwirtschaft vergangener Tage. Es gibt mehr als 30 thematische Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen sowie bunte Museumsfeste im Gelände des Freilichtmuseums zu erleben. Die historischen Gartenanlagen und das Café am Klostergarten laden ebenfalls zum Verweilen ein.
Weitere Informationen unter:
www.museumklostervessra.de






