Naturpark-Tor Rennsteig - Friedrichshöhe - Eisfeld
Die Naturpark-Tore ergänzen die Wanderinfrastruktur im Naturpark Thüringer Wald und sind über das gesamte Naturparkgebiet verteilt. Sie markieren die Einstiegsorte in die typischen Landschaften des Naturparks und bieten Wandernden einen klar erkennbaren Startpunkt für ihre Touren. Mit ihrem einheitlichen Erscheinungsbild – bestehend aus einer Naturpark-Infohütte, einem Holzportal und häufig einer Trockentoilette – sind sie an ausgewählten Wanderparkplätzen entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald zu finden. Von hier aus starten die Naturpark-Wege, die als gut ausgeschilderte und gepflegte Rundwanderwege den Charakter des Thüringer Waldes erlebbar machen.
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit Bahn und Bus erreichbar
Nutzen Sie zur Anreiseplanung nach Friedrichshöhe die Reiseauskunft der Deutschen Bahn über diesen Link:
→ Anreise nach Friedrichshöhe
Buslinie 508 Masserberg - Goldisthal -Friedrichshöhe - Neuhaus bzw. Theuern
Buslinie 508
In Neuhaus hält der Bus am Bahnhof der Südthüringenbahn. Neuhaus ist per Bahn im Stundentakt mit der RE Linie Sonneberg - Coburg - Nürnberg verbunden.
Anfahrt
Von der A 73 Ausfahrt Eisfeld Nord Richtung Eisfeld abfahren und nach 800 m am Kreisel der B281 auf 14 km nach Neuhaus am Rennweg folgen. Vor dem Ortseingang Siegmundsburg links nach Friedrichshöhe abzweigen. Nach 2 km gelangen sie zum Parkplatz am Ortseingang von Friedrichshöhe.
Parken
Es gibt einen großen, unbewachten, befestigten, kostenfreien Parkplatz am Ortseingang Friedrichshöhe. Am Wochenende können sie alternativ auch direkt am Naturparkzentrum parken. (Google-NAV-Punkt)
Koordinaten
| DD | 50.478379, 11.015634 |
| GMS | 50°28'42.2"N 11°00'56.3"E |
| UTM | 32U 643010 5593762 |
| w3w | ///gleicht.langweilig.zähmbar |
Naturpark-Wege
Die Naturpark-Wege laden dazu ein, den Naturpark Thüringer Wald auf abwechslungsreichen Wanderungen zu entdecken. Über das gesamte Naturparkgebiet verteilt, bieten sie passende Touren für Genießer, Familien und ambitionierte Wanderfreunde gleichermaßen. Die Wege führen durch beeindruckende Landschaften – über die Höhen des Thüringer Waldes, durch stille Täler und hinein in die reizvollen Vorländer des Thüringer Waldes und Thüringer Schiefergebirges. Unterwegs warten spannende Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt, geologische Besonderheiten sowie in die Geschichte und Traditionen der Region. Auch altes Handwerk, historische Siedlungsformen und die enge Verbindung der Menschen zur Natur werden erlebbar. Startpunkte der Touren sind die Naturpark-Tore. Dank der gut sichtbaren Markierung (häufig mit der Arnika – der Symbolpflanze des Naturparks ) lassen sich die Wege leicht entdecken und sicher erkunden.
Naturpark-Weg Bergwiesen- und Moorlehrpfad
Länge: 2,1 km
Wanderzeit: ca. 1,0 Stunde
Anstieg: 26 m
Der teils unbefestigte Rundweg führt sie rund um das in Friedrichshöhe (P/WC), über Bergwiesen, durch moosig-moorige Wälder und Quellgebiete von Gebirgsbächen.
Der Lehrpfad startet direkt am Naturpark-Tor Friedrichshöhe und folgt anfangs dem bekannten Rennsteig mit seinen historischen Wappensteinen. Die angrenzenden Bergwiesen sind die Heimat der Arnika. Diese gepflegten Wiesen sind im Zusammenhang mit der Errichtung einer Glashütte zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden und heute die Heimat vieler besonders geschützter Tiere und Pflanzen. An der „Meilerhütte“ finden Sie Informationen zur Waldköhlerei, deren Spuren und Relikte auf den umliegenden Bergen noch heute zahlreich zu finden sind.
Entlang des Wege laden Ruhebänke zur Entspannung ein. Im Ort Friedrichshöhe befindet sich eine Gaststätte sowie Pensionen und Ferienhäuser. Im Naturparkzentrum gibt es eine kleine Ausstellung und eine Dia-Ton-Schau. Der Lehrpfad steigt schließlich vom Naturparkzentrum über einen Forstweg leicht bergan zur Bärwurzwiese und das Moor. Über den Moorsteg gelangen Sie wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Interessante Orte (POI)

Schloss Eisfeld
Das Schloss zu Eisfeld ist in seinem Kern eine aus Pallas und Bergfried bestehende mittelalterliche Burganlage, die im 11. und 12. Jahrhundert an der Stelle einer älteren Befestigung errichtet wurde und im Laufe der Jahrhunderte vielfältige Veränderungen erfahren hat. Die Burg und spätere fürstliche Residenz beherbergt heute das Museum der Stadt und zeigt Zeugnisse der Eisfelder Stadtgeschichte und regionaler Volkskunde. Hinter den Mauern des Eisfelder Schlosses verbirgt sich auch eine der umfangreichsten Sammlungen zum Thüringer Porzellan von 1760 bis in die Gegenwart. Redewendungen im deutschen Sprachgebrauch werden anhand von Museumsobjekten einfach und genial erklärt.
Weitere Informationen unter:
www.museum-eisfeld.info

Haus der Natur Goldisthal
Hier kann man die Natur im Oberen Schwarzatal durch eine multimediale Tagesreise in den Wald erleben. Die Ausstellung ist kindgerecht, vermittelt Umweltbildung auf spielerische Weise und wird von Hörstationen mit regionalen Sagen, Videos und Animationen begleitet. Im Sommer können die Besucher im Außenbereich des Museums zusätzlich Wissenswertes über die Nutzungsmöglichkeiten der Wasserkraft erfahren. Für eine Kaffeepause empfiehlt sich die historische Wirtsstube.
Das Naturpark-Informationszentrum im Haus der Natur informiert zudem über den Naturpark Thüringer Wald und die umliegenden Sehenswürdigkeiten.
Weitere Informationen unter:
www.hausdernatur-goldisthal.de

Museum Neues Schloss Rauenstein und Zinselhöhle
Nach der Zerstörung ihrer Burg im 30jährigen Krieg, bauten sich die Herren von Schaumberg ein „Neues Schloss“. Seit 1783 diente dieses als Produktionsstätte des Rauensteiner Porzellans. Die Porzellanfabrik Rauenstein zählt damit zu den ersten ihrer Art in Thüringen und produzierte nahezu 150 Jahre Porzellan mit hohem Gebrauchswert.
Heute beherbergt das barocke Herrenhaus mehrere Ausstellungen: eine Schau von Rauensteiner Porzellan und Exponate aus der ortsansässigen Puppenmanufaktur Schildkröt. In den Kellerräumen lagern Tropfsteine aus der Bleßberghöhle und warten auf ihre Präsentation im neuen geologischen Ausstellungsbereich. Empfehlenswert ist neben der Burgruine ein Besuch der naturbelassenen Zinselhöhle.
Weitere Informationen unter:

Deutsches Goldmuseum, Theuern
In Thüringen sind nahezu alle Goldmineralbildungs-prozesse anzutreffen und die Entstehung von Goldvorkommen in den geologischen Schichten besonders gut zu erforschen. So entstand 1997 in Theuern an der Grümpen, einem der goldreichsten Bäche des Thüringer Waldes, auf Initiative eines Geologen und Kenners von Goldvorkommen in Deutschland und weltweit das einzige Goldmuseum in Deutschland. Museumsbesucher tauchen ein in die faszinierende Welt des Goldes. In drei Abteilungen werden alte praktische Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Geschichte, Geologie von Gold in Thüringen, Deutschland und darüber hinaus leicht verständlich und unterhaltsam dargeboten. Das Museumsangebot umfasst: Führungen, Goldwaschen aller Schwierigkeitsgrade, Geotouren, Fachberatung, Fachliteratur und Geo-Shop inklusive Goldwaschausstattung.
Weitere Informationen unter:
www.goldmuseum.de






