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Naturpark-Tor Paulinzella - Königsee

Naturpark-Tor

Naturpark-Weg

Weitere Wanderwege

Interessante Orte (POI)

 

NATURPARK-Tore sind ein gemeinsames Angebot des Naturparks Thüringer Wald und der Kommunen im Naturpark und ergänzen die Wanderinfrastruktur im Thüringer Wald. An den NATURPARK-Toren starten die NATURPARK-Wege, die als gut gepflegte und mit der Arnika markierte Rundwege das Typische des Naturparks Thüringer Wald zeigen. NATURPARK-Tore stehen an ausgewählten Wanderparkplätzen entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald und sind teils mit dem ÖPNV erreichbar.

 

Anreise

 

Öffentliche Verkehrsmittel

TBA


Anfahrt

TBA


Parken

TBA

 

Koordinaten
DD 50.702194, 11.101714
GMS 50°42'07.9"N 11°06'06.2"E
UTM 32U 648412 5618815
w3w  ///vorbildlich.entschloss.abreise
 
 
 
 
 
 
 
 

Naturpark-Wege

Die NATURPARK-Wege nehmen den Wanderer mit auf eine Entdeckungsreise durch den Naturpark Thüringer Wald. Sie sind über die gesamte Naturparkfläche verteilt und bieten Wandergenuss für jeden Anspruch. Die NATURPARK-Wege erschließen abwechslungsreiche Landschaften: vom Kamm der Mittelgebirge über tiefe Täler bis hinein in die Vorländer von Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge. Dabei erhält der Wanderer Einblicke und Informationen in die verschiedenen Lebensräume mit ihren besonderen Pflanzen und Tieren, in geologische Besonderheiten aber auch in Heimatgeschichte, alte Nutzungs- und Siedlungsformen sowie in typisches Handwerk der jeweiligen Region.
Sie starten an den NATURPARK-Toren und sind mit der Symbolpflanze des Naturpark Thüringer Wald – der Arnika – bestens markiert.

Naturpark-Weg - Paulinzella

Länge: 8,4 km
Wanderzeit: ca. 2:30 Stunden
Anstieg: 141 m

Die leichte Wanderung führt im nördlichen Gebirgsvorland es Thüringer Waldes durch die lichtdurchfluteten Kiefernmischwälder des Paulinzellaer Forstes, der früher im Besitz des Klosters war.

Der Naturpark-Weg startet mit einem Anstieg auf dem Schlangenweg zur Sennigshütte, wo eine Quelle Erfrischung bietet.
Weiter bergauf entlang der Backhauswand erreicht man Alt Horba mit der Finsterlohkopfhütte. Eine Plattform gewährt Aussicht Richtung Königsee und Oberschöbling. Das Hüttenareal lädt zur Rast ein.
Auf der Höhe wandert man durch die würzig duftenden Kiefernwälder vorbei an der Moosleitenhütte zur Weißen Bank, die ihrem Namen alle Ehre macht. Hier zweigt der Naturpark-Weg vom Höhenweg ab.
Die sandigen Wege weisen auf Buntsandstein im Untergrund hin. Die plattenartige Landschaft ringsum unterscheidet sich im Aussehen und Bewuchs deutlich von den Gebirgslandschaften des Thüringer Waldes und wird deshalb als eigener Naturraum mit Paulinzellaer Buntsandsteinland bezeichnet. Wegen der minderen Qualität der Böden ist das Gebiet überwiegend bewaldet. Die Staunässe der Hochebenen entwässert in unzählige Bäche, die die Landschaft zertalten und Wasser für zahlreiche Teiche spenden.
Vorbei an der Blockhütte wendet sich der Naturpark-Weg über die kleine Sandpfütze dem Auerhahnsgrund zu. Hier lockt wieder eine Hütte zur Rast. Oder man legt an der Seilersgrundhütte eine Pause ein, bevor sich der Naturpark-Weg durchs Bärenbachtal entlang einiger Fischteiche wieder dem Ausgangspunkt der Wanderung am Naturpark-Tor Paulinzella zuwendet.

Prägend für das kleine Dorf ist das Kloster Paulinzella. Die ehemalige Benediktinerabtei nimmt mit ihrer imposanten Klosterkirche sowohl für die Romanik als auch die Romantik deutschlandweit eine bedeutende Stellung ein. Das später errichtete kleine Jagdschloss der Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt beherbergt ein Museum zur Kloster-, Forst- und Jagdgeschichte. Die Klosterruine selbst ist das ganze Jahr jederzeit kostenlos zu besichtigen.

 

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