Naturpark-Tor Langer Berg - Herschdorf - Großbreitenbach

Naturpark-Tor

Naturpark-Weg

Weitere Wanderwege

Interessante Orte (POI)

 

NATURPARK-Tore sind ein gemeinsames Angebot des Naturparks Thüringer Wald und der Kommunen im Naturpark und ergänzen die Wanderinfrastruktur im Thüringer Wald. An den NATURPARK-Toren starten die NATURPARK-Wege, die als gut gepflegte und mit der Arnika markierte Rundwege das Typische des Naturparks Thüringer Wald zeigen. NATURPARK-Tore stehen an ausgewählten Wanderparkplätzen entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald und sind teils mit dem ÖPNV erreichbar.

 

Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Herschdorf und Großbreitenbach sind mit den Buslinien 303 oder 304 aus Ilmenau erreichbar. Nutzen Sie zur Anreiseplanung einfach die Reiseauskunft der Deutschen Bahn und tragen Sie gewünschten Startpunkt und Reisezeitraum ein:


Anfahrt

Von der A4 kommend Abfahrt 15 (Ilmenau Ost) und weiter über B88 nach Gehren, in Richtung Königsee über Jesuborn nach Pennewitz und dort rechts nach Herschdorf abbiegen, weiter auf der L1044 bis Herschdorf, an der Kreuzung noch 200 Meter geradeaus und dann der Beschilderung Wanderparkplatz "Langer Berg" rechts folgend.


Parken

Nutzen Sie die freien Parkmöglichkeiten im Ort (Google-NAV-Punkt)


Koordinaten

DD 50.631741, 11.042040
GMS 50°37'54.3"N 11°02'31.3"E
UTM 32U 644414 5610864
w3w ///taschen.getestet.kiefern

Naturpark-Wege

Die NATURPARK-Wege nehmen den Wanderer mit auf eine Entdeckungsreise durch den Naturpark Thüringer Wald. Sie sind über die gesamte Naturparkfläche verteilt und bieten Wandergenuss für jeden Anspruch. Die NATURPARK-Wege erschließen abwechslungsreiche Landschaften: vom Kamm der Mittelgebirge über tiefe Täler bis hinein in die Vorländer von Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge. Dabei erhält der Wanderer Einblicke und Informationen in die verschiedenen Lebensräume mit ihren besonderen Pflanzen und Tieren, in geologische Besonderheiten aber auch in Heimatgeschichte, alte Nutzungs- und Siedlungsformen sowie in typisches Handwerk der jeweiligen Region.
Sie starten an den NATURPARK-Toren und sind mit der Symbolpflanze des Naturpark Thüringer Wald – der Arnika – bestens markiert.

Naturpark-Weg Thüringer Kräutergarten

Länge: 18,3 km
Wanderzeit: ca. 5:50 Stunden
Anstieg: 519 m
 

Der Naturpark-Weg zeigt die Besonderheiten der Thüringer Kräuterregion am Langen Berg. Auf den Spuren des Apothekers Mylius versprechen herrliche Aussichten, ein imposantes Denkmal, reizvolle Dörfer und ­Informationen zu Traditionen, Land und Leuten ein abwechslungsreiches Wandererlebnis.

Vom Start am Naturpark-Tor Langer Berg wendet sich der Weg zunächst nach Südwesten Richtung Willmersdorf und steigt dann den Langen Berg hinauf bis zum Alten Kammweg. Der Lange Berg macht seinem Namen alle Ehre: er misst 9 km in der Länge und ist 809 m hoch. Vom Gipfelplateau bietet das außergewöhnliche Denkmal eine gigantische Aussicht. Vorbei an Schieferbrüchen erreicht man das Schieferdorf Gillersdorf, mit seinem freistehenden Glockenturm eines der schönsten Dörfer Thüringens.

In Großbreitenbach empfiehlt sich am Mühlberg ein Abstecher zur Touristinfo und dem Thüringer Wald Kloßpressenmuseum mit dem sehenswerten Heilkräutergarten. Der Naturpark-Weg führt weiter über Friedersdorf vorbei am Wildgehege hinunter zum einsam gelegenen Waldgut Ölschröte. Über Allersdorf und Dröbischau mit seinem Kräutergarten erreicht man Herschdorf. Nahe der Herschdorfer Kirche „Zum Lamme Gottes“ steigt der Weg wieder hinauf zum Naturpark-Tor am ­Langen Berg.

 

Weitere Wanderwege

 

Interessante Orte (POI)

Schloss-Schwarzburg


Schloss Schwarzburg, Schwarzburg

 

Hoch über dem Schwarzatal, inmitten bewaldeter Berge liegt Schloss Schwarzburg – Stammschloss, Jagdschloss und Sommerresidenz der Fürsten von Schwarzburg. Das neu errichtete Torhaus empfängt den Besucher, bevor im sanierten Zeughaus die einmalige fürstliche Waffensammlung bestaunt werden kann.  Im Süden der Schlossanlage lädt das Kaisersaalgebäude mit barockem Gartenparterre zu einem Rundgang ein. Im 1940 schwer geschädigten Hauptgebäude sind inzwischen erste Räume wieder nutzbar.

 

Weitere Informationen unter:
www.schloss-schwarzburg.com

 

Kloster-Paulinzella


Kloster Paulinzella, Rottenbach

 

40 Jahre, so vermerkte es Johann Wolfgang von Goethe 1817 in seinem Tagebuch, habe er „zu Wagen, Pferd und Fuß Thüringen kreuz und quer durchwandert“ und sei doch niemals zuvor in Paulinzella gewesen. Dabei war die Klosterruine im Rottenbachtal schon zu Goethes Zeiten ein lohnendes Ziel. Immerhin gehört Kloster Paulinzella zu den bedeutendsten romanischen Sakralbauten Mitteldeutschlands. Die Klosterkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert ist aber nur noch als Ruine erhalten. Im historischen Amtshaus befindet sich eine Ausstellung zum Gebäude. Das Jagdschloss der Grafen und Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt beherbergt das Museum zur Kloster-, Forst- und Jagdgeschichte, sowie die Ausstellung „Vom Steinbeil bis zur Motorsäge“.

 

Weitere Informationen unter:
www.kloster-paulinzella.de

Kloßpressenmuseum


Kloßpressenmuseum, Großbreitenbach


Das Thüringer-Wald-Kreativ-Museum mit dem 1. Deutschen Kloßpressenmuseum und Hauskräutergarten ­befindet sich in einem um 1730 erbauten, ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus. ­Historische Bauausstattung und Besonderheiten, wie Bemalungen der Holztreppenverkleidung und aufwendige Stuckdecken,  sind im ­Inneren größtenteils noch erhalten. Bei der Komplett­sanierung des Vorderhauses im Jahr 2000 wurde die ­ursprüngliche Fassadengestaltung als ­Thüringer Leiterfachwerk wieder hergestellt.
Im 1. Deutsches Kloßpressenmuseum erleben Sie eine kleine kulturhistorische Reise von der Kartoffel zum ­Thüringer Kloß.
Gezeigt werden verschiedene Holz- und Metallkloß­pressen aus
2 Jahrhunderten und eine Vielzahl von ­Haus­halts­- und Küchengeräten, Rezepten, Kochbüchern und Kuriositäten rund um die Kartoffel und Thüringer Klöße.
Im Haus befindet sich weitere Ausstellungen zu Olitäten­handel, Porzellanmalerei und speziellem traditionellen Handwerk, sowie die Touristinformation Großbreitenbach.

 

Weitere Informationen unter:
www.lg-grossbreitenbach.de

Gewürzmuseum-Schönbrunn


Gewürzmuseum Schönbrunn, Schönbrunn

 

Gewürze haben Weltgeschichte geschrieben. Ihretwegen brachen Männer auf, um neue Seewege zu entdecken und ferne Länder zu erobern. Seit über 100 Jahren steht Schönbrunn für die Vielfalt der Gewürze. Firmennamen wie Rud. Schmidt Wwe., Konsum-Gewürzmühle und Fuchs-Gewürze sind im ganzen Land bekannt. Doch warum gerade hier - in einem kleinen Dorf im Thüringer Wald? Weil hier ein findiger Unternehmer die Herstellung von Naturheilmitteln aus Kräutern, den Olitäten, mit dem Abfüllen von Gewürzen verbunden hat. Wir laden Sie ein zu einer Entdeckungsreise durch die Welt der Gewürze. Und wer mag, kann sich auch zu Hause an den Gewürzen noch erfreuen und diese hier käuflich erwerben.

 

Weitere Informationen unter:
www.schleusegrund.de

 

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